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Stephani-Volksschule Gunzenhausen
Jüdisches Leben in
Gunzenhausen |
Katharina Krug und Tobias Meister
Die Geschichte des jüdischen
Friedhofs von Gunzenhausen

Friedhof um 1935
© Stadtarchiv
Gunzenhausen

Friedhof 2004
Es existieren nur sehr wenige
Quellen über das Friedhofswesen der jüdischen Bürger Gunzenhausens. Wir
haben unter anderem die Facharbeit von Johanna Schönborn studiert, die diese 1992
im Leistungskurs Geschichte/Sozialkunde am Simon-Marius-Gymnasium von
Gunzenhausen angefertigt hat. Aus ihr zitieren wir anfangs einige Passagen. Aber auch im
Stadtarchiv wurden wir fündig und von den Nachkommen der Familie
Theilheimer wurden uns interessante Fotos zugesandt. Der Theologe und
Historiker Dr. Hahn von Alemannia Judaica, der „Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der jüdischen Geschichte im süddeutschen
und angrenzenden Raum, sandte uns einen Zeitungsartikel über den jüdischen.
Friedhof Gunzenhausens aus dem Jahr 1930 zu. Unter www.alemannia-judaica.de
ist übrigens viel über die jüdische Geschichte Süddeutschlands zu
finden.
Die jüdische Gemeinde
Gunzenhausens galt als „zahlreich und wohlhabend“ und es war dies wohl
„einer der bedeutendsten Judenorte“ Einen ersten Hinweis gibt der
Jahresbericht des historischen Vereins für Mittelfranken für das Jahr
1830, der besagt, dass der Leichenhof der Judenschaft sich durch die
Judeninstruktionen von 1374 fortan in Gunzenhausen befände, „und es heißt
die Stätte, wo er gelegen war, bis zur Stunde Judenkirchhof.“
Dieser lag außerhalb der historischen Stadt, auf der nördlichen Seite
der heutigen Nürnberger Straße. Heute ist dieser Ort bebaut und nicht
mehr genau lokalisierbar.
Unter den Ansbacher
Markgrafen Casimir und Georg (1515 – 1527 und 1543) begann eine scharf
betriebene Abschiebung von Juden aus dem Fürstentum, dem 1539 in Ansbach
abgehaltenen Landtag zufolge auch in Gunzenhausen. Auch Georg Friedrich
der Fromme wies 1561 die noch verbliebenen jüdischen Bewohner des Fürstentums
Ansbach aus („Judensachen“ der Registratur des Magistraten Ansbach,
Bd. 5, fol. 1).
Demzufolge waren die
verbliebenen jüdischen Bürger gezwungen, ihre Toten in Bechhofen
beerdigen zu lassen. Der erste Grabstein eines Gunzenhäusers dort muss
wohl aus dem Jahr 1607 stammen und wurde für die Familie David Brädel
erstellt. Es lassen sich jedoch keine genauen Angaben machen, da die
Quellen sich häufig widersprechen
Nachdem die jüdische
Gemeinde wieder mehr Rechte zugesprochen bekommen hatte, bemühte sie sich
um einen neuen Ort für ihren Friedhof. Wie überall musste auch die
hiesige Gemeinde sich mit einem Platz weit außerhalb des damaligen
Stadtkerns zufrieden geben.
Dieser Friedhof der
Israelitischen Kultusgemeinde liegt am Rand des Burgstallwaldes und geht
auf das Jahr 1875 zurück. Er ist etwa 3000 Quadratmeter groß.
Mit Glaubensgenossen aus den
Nachbardörfern Altenmuhr, Cronheim, Heidenheim und Markt Berolzheim
zusammen erwarb die Judengemeinde das jetzige Grundstück und legte einen
eigenen Friedhof an. Die Einweihung erfolgte durch den Distriktrabbiner
aus Ansbach am 26. August 1875: „ Zu diesen Zwecken versammelte sich die
jüdische Gemeinde früh um 7 Uhr vor der alten Synagoge und schritt
nach dem Morgengottesdienst paarweise zu der neuen Begräbnisstätte.
Diese wurde nach dem Gebet von dem Zuge dreimal umschritten und dann
feierlich eingeweiht. Am Tage der Einweihung musste von der Judenschaft
bis zur Mittagsstunde gefastet werden“ (Stadtkämmerer Maurer).
Die Webseite http://ikg-bayern.de/rsfr_1.html
"Geschlossene und verwaiste Friedhöfe in Bayern" des
Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern gibt einen
Überblick über die Geschichte unseres Friedhofes.

Tahara-Haus 1938
© Stadtarchiv Gunzenhausen |

Tahara-Haus 2004
© Stadtarchiv Gunzenhausen |
Das Bauunternehmen Frosch aus
Gunzenhausen erstellte das Taharah-Haus und den dazugehörigen Betraum.
In diesen Räumen wurde der Tote gereinigt, vorbereitet und bewacht
bis zur Beerdigung, die möglichst noch am Sterbetag erfolgen sollte. Am
Grab wird die ‚Hesped’ gehalten, die Grabrede. Die Familie Theilheimer
hat uns die Grabreden für ihre Eltern zugesandt. Eine davon ist
nachzulesen unter Brunnengasse 15.
Eine große Bedeutung hat in
der jüdischen Religion der Grabstein. Er ist oft mit Symbolen versehen,
die auf die Bedeutung des Toten im Leben hinweisen. Leider findet man auf
dem Friedhof in Gunzenhausen kaum eines der bekannten Symbole wie zum
Beispiel die segnenden Hände oder das Schofar.

Friedhof 1938
© Stadtarchiv
Gunzenhausen
Der Grund dafür ist wohl,
dass kein Rabbi hier begraben liegt, beziehungsweise dass kein Grabstein dieser Art
mehr erhalten ist, denn schon im Dezember 1929 war es zu einer Schändung
gekommen. 18
Grabsteine wurden umgeworfen bzw. zertrümmert.
Dazu hat uns Herr Dr. Hahn
einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1930 zugesandt. Nicht nur im Altmühl
Boten wurde darüber berichtet, sondern auch in der überregionalen jüdischen
Central-Verein-Zeitung.

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Damals setzte die jüdische
Gemeinde eine Belohnung von 500 RM aus, aber auch die Stadt wollte
100 RM für die Ergreifung der Täter bezahlen.
Doch die Suche
nach den Schuldigen war ohne Erfolg, obwohl jeder wusste, in
welchem Lager die Schuldigen zu finden wären.
1938 wurde der
Friedhof in Gunzenhausen wiederum Opfer der Nationalsozialisten,
die ihn in der Reichspogromnacht größtenteils zerstörten, die
Grabsteine zerschlugen und teilweise wegschafften.
Niemand wagte
es zu diesem Zeitpunkt mehr, eine Belohnung für die Ermittlung
der Täter auszusetzen.
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In diesen drei
Gräbern vorne links, die heute leider auch nicht mehr auffindbar
sind, liegen die Opfer des Pogroms vom 25. März 1934 begraben:
Max Rosenau, Jakob Rosenfelder und Simon Strauß.
Das Bild wurde 1935 von den Kindern der Familie Theilheimer
aufgenommen, die es uns zugesandt haben.
Die
Schändung von Grabsteinen und Gräbern ist immer eine
unverzeihliche Störung der Totenruhe. Diese Untaten treffen jüdische
Gläubige jedoch ganz besonders, da ihnen ihr Friedhof als ‚Haus der
Ewigkeit’ gilt, in dem die Toten für immer ungestört ruhen sollen.
Er ist der Ort ewiger Ruhe
bis zum Ende der Zeiten und Stätte der zeitlosen und innigen
Verbundenheit der Juden mit ihrer Tradition und Geschichte, wie Renate
Khoschlessan in ihrer Geschichte über jüdische Friedhöfe schreibt. Jüdische
Friedhöfe sind aber keine traurigen Orte, darum werden sie in der hebräischen
Sprache auch „Haus des Lebens“ oder „Haus der Ewigkeit“ genannt.
Die Toten werden geehrt als lebend Gewesene, die durch eine unsterbliche
Seele nicht aufhören zu existieren, also ewig leben. Im Jiddischen, der
Sprache der osteuropäischen Juden, bezeichnet man den Friedhof als „den
guten Ort“.
Jede Störung der Totenruhe
beeinflusst auch die unsterbliche Seele, da der Körper im Grab mit dem
Jenseits verbunden bleibt. Das Grab gehört rechtlich dem Toten allein, es
ist unverkäuflich für alle Zeit. Es ist ein ehrenvoller Versammlungsort
für die Lebenden, der Erinnerung und des Gebetes. Nicht mehr benutzte jüdische
Friedhöfe bleiben weiter in dieser Funktion, deshalb ist es in diesem
Zusammenhang nicht ganz korrekt, von ehemaligen jüdischen Friedhöfen
zu sprechen.
So kann der Grabstein nach
und nach völlig in der Erde versinken. Anders als bei christlichen Friedhöfen
wird an dieser Stelle nie mehr ein anderer Mensch begraben werden. Angehörige
besuchen regelmäßig die Gräber und hinterlassen dabei einen Stein als
Zeichen der Verehrung und des Gedenkens. Bei bedeutenden Rabbinern wird
oft unter den Stein noch ein Quittel (Zettel) gelegt, auf dem Wünsche
notiert sind, die der selige Rabbi an höchster Stelle Gott vortragen
soll.
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Friedhofsmauer
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Leider sind auf dem Friedhof
in Gunzenhausen viele Ruhestätten nicht mehr auffindbar. Zwar
wurden nach dem Krieg die noch vorhandenen Steine wieder aufgestellt und
einzelne Grabplatten in die ringsum laufende Friedhofsmauer eingefügt,
doch die Angehörigen, die immer wieder den Friedhof besuchen, können die
Gräber oft kaum mehr finden. |
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Die Gräber von Nathan und Rosa Theilheimer 1935
© Stadtarchiv
Gunzenhausen
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Heute ist nur noch die Grabplatte von Rosa Theilheimer an der
Friedhofsmauer
© Stadtarchiv
Gunzenhausen
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Trotzdem wurden nach dem
Krieg vereinzelt neue Steine aufgestellt, um das Gedenken an die
Verstorbenen zu bewahren.
Heute sind auf dem Friedhof
noch knapp 50 Steine erhalten. Viele davon sind allerdings schon
verwittert und die Inschrift ist nicht mehr lesbar.
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Gebetbuch und Gästebuch
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Die Israelitische
Kultusgemeinde übergab 1963 den Betreuern des Friedhofs ein Buch,
in das sich alle jüdischen Besucher eintragen sollten.
Heute wohnt Frau Dr.
Gregor in dem ehemaligen Tabarah-Haus und bewahrt das Buch für
die Gäste auf. Auch ein Gebetbuch in hebräischer Schrift liegt
bereit. |
Das Gästebuch beginnt mit
folgendem Text:
Der
aus Gunzenhausen stammende Konditoreibesitzer Ludwig Waldmann, jetzt in
Herzlia in Israel ansässig, der vor kurzem mehrere Tage in seiner
Vaterstadt weilte, hat auch dem jüdischen Friedhof einen Besuch
abgestattet, auf dem seine Eltern begraben liegen, deren Gräber jedoch
eingeebnet sind.
Waldmann hat nun eine Art ‚Gästebuch’ angeschafft, das beim
Friedhofswärter aufliegt. Alle Glieder der früheren israelitischen
Kultusgemeinde Gunzenhausen, die dem Friedhof einen Besuch abstatten,
sollen in dieses Buch Name und Anschrift eintragen, damit nach Möglichkeit
wieder eine Kontaktaufnahme erfolgen kann. Waldmann selbst hat den Anfang
mit den Eintragungen gemacht.
Leider sind nicht alle Namen
gut leserlich, doch vielleicht ist es auch im Sinne von Ludwig Waldmann,
wenn wir hier die bisherigen Besucher und das Land nennen, in dem sie
wohnen.
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1963 |
Ludwig
Waldmann, Islrael |
1977 |
Lisa Seeberger,
Israel |
|
1963 |
Fritz Rahner |
1978 |
Max Weinmann,
Argentinien |
| 1963 |
Lina
Hellmann, Holland |
1978 |
Edith
Weinmann, Argentinien |
| 1963 |
Albert
Rosenfelder, Deutschland |
1979 |
Annemarie
Heidenheim, Deutschl. |
| 1964 |
Gerhard
Stoll, USA |
1979 |
Gustav
Heidenheim, Deutschland |
| 1964 |
Bruno
Waldmann, USA |
1979 |
Gisela Levi,
Israel |
| 1964 |
Walter
Reed, USA |
1979 |
Bianka
Hainebach, Israel |
| 1964 |
Albert
Rosenfelder, Deutschland |
1980 |
Paula Pariser,
Israel |
| 1964 |
Jack
Joelsohn, USA |
1980 |
Robert
Altmann, Israel |
| 1965 |
Martha
Cohem, Rhodesien |
1981 |
Familie
Richard, USA |
| 1965 |
Albert
Rosenfelder, Deutschland |
1981 |
Stanley
Hellmann, USA |
| 1965 |
Hedl
Meier, USA |
1981 |
Elissa
Hellmann, USA |
| 1965 |
Lina
Sommer de Juda, Argentinien |
1981 |
Lisel und
Fritz ?, USA |
| 1966 |
Kiriath
...thalon, Israel |
1982 |
Elisa Hilbert,
USA |
| 1966 |
Simon
Richard, USA |
1982 |
Ben Hilbert,
USA |
| 1966 |
Ludwig
Marx, Südafrika |
1982 |
? Wallach?,
Israel |
| 1966 |
Richard
Hellmann, USA |
1982 |
Betty
Hellmann, USA |
| 1966 |
Stanley
Hellmann, USA |
1982 |
Jennifer
Greenfield, USA |
| 1967 |
Meta
Mendelsohn, USA |
1982 |
Julius
Gutmann, USA |
| 1967 |
Herbert
Mendelsohn, USA |
1982 |
Lore Gutmann,
USA |
| 1968 |
Frieda
Baer/Graf, USA |
1982 |
Helen Gutmann,
USA |
| 1968 |
Lina
Sommer de Juda, Argentinien |
1982 |
Rachel
Theilheimer, USA |
| 1969 |
Albert
Hellmann, USA |
1984 |
Gertrud Heß,
Israel |
| 1969 |
Richard
Lehmann, Israel |
1985 |
Simon Richard,
USA |
| 1970 |
Joseph
Sommer, USA |
1985 |
Ilse Richard,
USA |
| 1970 |
?
Bergmann, USA |
1985 |
Berthold
Weinmann, Argentinien |
| 1970 |
Hanna
Bergmann, USA |
1985 |
Frau Weinmann,
Argentinien |
| 1970 |
Michael
Bergmann, USA |
1985 |
Max Weinmann,
Argentinien |
| 1970 |
Berta
Holtz, Schweiz |
1985 |
Edith
Weinmann, Argentinien |
| 1970 |
Nora
Holtz, Schweiz |
1985 |
Familie
Richard, USA |
| 1970 |
Familie
Waldmann, Israel |
1985 |
Betty
Hellmann, USA |
| 1970 |
Walter
Cromwell, USA |
1985 |
Ruth Hellmann/Greenfield,
USA |
| 1971 |
Berthold
Weinmann, Argentinien |
1985 |
Ilse Unger?,
Israel |
| 1971 |
Justin
Richard, USA |
1985 |
Gideon Unger?,
Israel |
| 1971 |
?
R. Strauss, USA |
1986 |
Ludwig Lehmann |
| 1971 |
Sohn
von Dr. Joseph Wolff, Israel |
1988 |
Simon Richard,
USA |
| 1972 |
Familie
Richard, USA |
1988 |
Ilse Richard,
USA |
| 1973 |
Simon
Richard, USA |
1988 |
Robert
Altmann, Israel |
| 1973 |
Ilse
Richard, USA |
1988 |
Ruth Altmann,
Israel |
| 1973 |
Julius
Gutmann, USA |
1989 |
R. Ortal,
Israel |
| 1973 |
Lore
Gutmann, USA |
1989 |
Robert
Altmann, Israel |
| 1973 |
Alan
Gutmann, USA |
1989 |
Ruth Altmann,
Israel |
| 1973 |
´Helen
Gutmann, USA |
1992 |
Hubert
Richard, USA |
|
1974 |
Michael
Levi, Israel |
1992 |
Joan Richard,
USA |
|
1974 |
Getrude
Schwarz, USA |
1993 |
Familie
Richard, USA |
| 1974 |
Bertold
Weinmann, Argentinien |
1994 |
Karl Kraus,
Österreich |
| 1976 |
Betty
Hellmann, USA |
1998 |
Walter D.
Stoll, USA |
| 1976 |
Susan
Hellmann, USA |
1998 |
Hubert
Richard, USA |
| 1977 |
Ludwig
Marx, Südafrika |
1998 |
Joan Richard,
USA |
| 1977 |
Robert
Altmann, Israel |
2004 |
Rachel
Theilheimer, USA |
| 1977 |
Rudolf
Seeberger, Israel |
2004 |
Jonathan Beard,
USA |
Es haben sich leider nicht
alle Besucher eingetragen, da von der Existenz des Buches nicht jeder
wusste.
Wir haben die noch gut
erhaltenen Grabsteine einzeln fotografiert und die Namen dazu geschrieben,
soweit wir sie noch lesen konnten.
Grabsteine auf
dem jüdischen Friedhof in Gunzenhausen
Stand 2004
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Eingangstor des Friedhofs
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Ida Blumenthal, geb. Frank
* 12. Juni 1849 + 26. Nov. 1912
Gunzenhausen, Hensoltstraße 27
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Rosa Epstein
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Jette Eisen
1839 - 1920
Gunzenhausen, Auergasse 1
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Mathilde Fleischmann
* 17. Jan. 1869
+ 16. Aug. 1924
Altenmuhr
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Philipp Fleischmann
* 21. Nov. 1849
+ 22. Nov. 1919
Altenmuhr
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Therese
Gerst
* 02. Jan. 1830 + 02. Jun. 1906
Gunzenhausen
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Rückseite des Steines von Therese Gerst
mit der Aufschrift:
INSTANDGESETZT 1948
VON VERFOLGTEN DES
DRITTEN REICHES
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Johanna Guggenheimer
1876 - 1924
Gunzenhausen, Gerberstraße 13
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Salomon Guggenheimer
* 28. Feb. 1870
+ 09. Dez. 1918
Gunzenhausen, Gerberstraße 13
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Dr. Sally Gutmann
1885 - 1921
Gunzenhausen, Sichlingerstraße 1
München
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Elias Gutmann
* 13. Apr. 1841
* 12. Nov. 1910
Gunzenhausen, Burgstallstraße 5
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Albert Hellmann
* 17. Nov. 1864
+ 06. Feb. 1929
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
|

Fanny Hellmann, geb.
Brandeis
1866 - 1921
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
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|

Berta Hellmann, geb.
Lauchheimer
* 1. Juli1878 + 16. Juli 1938
und Ehemann
Hermann Hellmann
* 9. Aug. 1876 + 24. Juni 1930
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
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Salomon Hellmann
* 31. Okt. 1861 + 30. Nov. 1921
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 15
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Moritz Joelsohn
* 30. Mai 1865
+ 8. Jan. 1929
Gunzenhausen, Waagstraße 2
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unbekanntes Grab mit hebräischer
Inschrift
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Samuel Lauchheimer
* 13. Jan. 1846
Gunzenhausen, Kirchenstraße 11
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Sarah Lauchheimer
* 1850
Gunzenhausen, Kirchenstraße 11
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Julie Lehmann
* 3. Juli 1850 + 15. Sept. 1917
Gunzenhausen, Burgstallstraße 7
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Elias Lehmeier
1844 - 1922
Gunzenhausen, Gerberstraße 3
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Gerda Lehmeier
* 29. April 1903 + 11. Aug. 1925
Gunzenhausen, Gartenstraße 8
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Moses Marx
* 3. Nov. 1859
+ 14. Jun. 1930
Emilie Marx
+ 18. Nov. 1919
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Bertha
Neuburger
* 26. Dez. 1863
+ 17. Feb. 1942
Heidenheim
Amson
Neuburger
* 14. Mai 1858
+ 29. Feb. 1936
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Thekla
Richard
*25. Mai 1882
+ 31. Dez. 1935
Altenmuhr
Inschrift:
Unsere Großeltern
Simson und Zilli Richard
Moses und Therese Fleischmann
sind auch in diesem Friedhof begraben
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Rosa Rosenau
28. Jul. 1834
+ 11. Jun. 1905
Gunzenhausen, Burgstallstraße 7
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Gedenkstele unbeschriftet
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Nathan
Rosenfelder
* 21. Jun. 1868
+ 27. Aug. 1923
Babette
Rosenfelder
* 25. Mär. 1869
+ 28. Oktober 1929
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 12
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Hermann Rosenfelder
* 10.12.1899 + 15.11.1923
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 12
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Gabriel
Theilheimer
* 16. Feb. 1841
+ 17. Apr. 1925
Gunzenhausen, Spitalstraße 9
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Rosa Theilheimer, geb. Waldmann
* 26. Dez.1869
+ 08. Sep. 1929
Gunzenhausen, Brunnenstraße 15
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Jakob
Thormann
* 20. Juni 1846
+ 15. Aug. 1918
Altenmuhr
Inschrift.
Nicht ihr Leichenstein,
Ihr Leben kann ein Denkmal sein
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Lina Weinmann, geb. Rosenfelder
* 26. Dez. 1894 + 26. Juli 1929
Gunzenhausen, Luitpoldstraße 1
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Unbekanntes Kindergrab
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Unbekanntes Kindergrab
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Unbekanntes
Kindergrab
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Unbekanntes Grab mit
verwitterter
Inschrift
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Unbekanntes Grab
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Gedenkstein ohne Inschrift
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Grabstein an der
Friedhofsmauer
mit unleserlicher Inschrift
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Unbekanntes Grab mit
hebräischer
Inschrift
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Unbekanntes Grab mit
hebräischer
Inschrift
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Unbekanntes Grab mit
hebräischer
Inschrift
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Grabstein mit hebräischer
Inschrift
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