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Dorothea Mast Die Geschichte des Hauses Hensoltstraße 15
Die Geschichte der Familie Hellmann Heinrich Hellmann wurde am 26.09.1849 in Gunzenhausen als Sohn des Max Hellmann und dessen Frau Therese, geb. Steiner geboren. Er heiratete 1877 Ida Dingfelder, geboren am 04.02.1852 in Ühlfeld. Das Ehepaar hatte 12 Kinder: Albert, * 23.5.1878, lebte um 1913 in Südafrika und wanderte vor 1933 nach Amerika aus Siegfried, * 31.08.1879,
lebte um 1939 in Mühldorf. Er emigrierte nach Rotterdam, lebte dann mit
seiner Schwester Emma in Meppel/NL, wurde am 05.05.1942 in Westerborg
interniert und am am 16.07.1942 nach Auschwitz deportiert, dort wurde er
am 02.09. oder am 30.09.1942 ermordet. Rosa, * 24.04.1881, + 07.09.1881 Frieda, * 20.08.1882, heiratete vor 1916 einen Herrn Reinolds, Pensionsbesitzer in Washington Lina, * 25.02.1884, heiratete einen Herrn Klagges und lebte in den Niederlanden Emma, * 01.05.1885, +
19.02.1943 in Auschwitz Max, * 24.12.1886 in
Gunzenhausen, + 09.04.1943 in Sobibor. Friedrich Martin, *
16.08.1888, + Wurde 1961 für tot erklärt zum 31.12.1945 Hermann, *26.11.1890, Kaufmann Julius, *19.03.1893, ertrunken am 17.05.1898 Betty, * 03.05.1894, hatte einen Sohn: Heinz Hellmann. Beide am 28.11.1938 nach München abgemeldet. Verschollen in Riga Sigmund, * 24.07.1898 in
Gunzenhausen, + 05.12.1943 in Auschwitz 1926 verkauft die Familie ihr Haus in der Hensoltstraße 15 und zieht in das Haus Hensoltstraße 27. Salomon Sommer erwirbt das Haus. Heinrich Hellmann verstirbt
am 22.06.1933. Seine Frau Ida meldet sich am 28.11.1938 zusammen mit ihrer
Tochter Betty nach München ab. Ida Hellmann wurde am 06.06.1942 mit dem
Transport II/3 von München nach Theresienstadt deportiert. Sie starb dort
am 13.12.1942. Sohn Herrmann und Tochter
Betty mit ihrem Sohn Heinz wurden am 20.11.1941 von München nach Kowno/Kaunas
deportiert und dort am 25.11.1941 erschossen. Die Familiengeschichte der Sommers Der Viehhändler und
Handelsmann Salomon (Sally) Sommer wurde am Er heiratete Frieda Lehmann, die am 11.05.1888, als Tochter von Lazarus Lehmann und Johanna Block, ebenfalls in Heidenheim geboren wurde. Sie wohnten in Heidenheim und hatten zwei Kinder: Josef, geboren am 28.04.1910 Alfred, geboren am 18.02.1915.
Dort lebten sie nur 7 Jahre und galten in der Stadt als wohlhabende Familie mit Dienstboten. Am 23.03.1933 meldete sich die Familie Sommer mit den Kindern aus zweiter Ehe nach Göppingen ab. Im Sommer 1933 hält sich Sally Sommer im Taunussanatorium in Homburg v. d. Höhe auf. Dort erreicht ihn im August die Nachricht, dass von der in Aussicht genommenen Schutzhaftverhängung abgesehen wird. 1935 verkauft die Familie das Haus in der Hensoltstraße an das Ehepaar Bauer und wandert nach New York aus.
Heute ist das Haus im Besitz von Heinz Georg Vestner, der lange Jahre im Nachbaranwesen eine große Bäckerei betrieben hat. Er erwarb es 1981 von der Witwe des Otto Bauer.
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