|
|
Im letzten Zeitabschnitt der Bronzezeit bildet zwar die Bronze weiterhin den Hauptwerkstoff, doch kommt es zu einer grundlegenden Veränderungen der Bestattungsart. Anstatt der Körperbestattung in Hügelgräbern wird nun der Leichnam verbrannt und die Überreste werden in Urnen gefüllt. Nach der Art der Beisetzung dieser Urnen in ausgedehnten Friedhöfen bezeichnet die Wissenschaft diesen Zeitabschnitt von 1200 bis 750 v. Chr. als "Urnenfelderzeit". |
| Das milde und trockene Klima zu
Beginn der Urnenfelderzeit begünstigte die Siedlungstätigkeit. Es ist eine
gewisse Kontinuität mit den Siedlungsplätzen der Bronzezeit festzustellen.
Gegen Ende der Urnenfelderzeit entstanden befestigte
Höhensiedlungen. Zugleich veränderten sich die gesellschaftlichen Verhältnisse,
es etablierte sich ein bewaffneter Kriegeradel.
|
Kriegeradel |
![]() Hortfunde |
Metallene Beigaben gelangten nun nur noch selten Das Gebiet um Gunzenhausen lag an der Pheripherie der Urnenfelderkultur. Das könnte der Grund für die relativ geringe Fundmenge aus dieser Zeit sein. |
| Home | |