Frühes Mittelalter (400 - 900 n. Chr.)

Mit dem Jahre 375 n. Chr. begann die eigentliche Völkerwanderungszeit., die nahezu zweihundert Jahre dauerte. Gleichzeitig markierte diese Zeit den Beginn einer über Jahrhunderte dauernden Fehde zwischen den beiden mächtigsten germanischen Stammesverbänden, den Alamannen und den Franken.

Ein Anlaufpunkt von überregionaler Bedeutung war in den Strömen der Völkerbewegungen stets die Gelbe Bürg oberhalb von Dittenheim, wo man Siedlungsspuren aus allen europäischen Kulturkreisen entdecken konnte.

Frauengrab aus Westheim

In der Region des Mittleren Altmühltals setzten sich ebenfalls um das Jahr 500 Reihengräber durch, deren Wurzeln am Unterrhein liegen, wo germanische Stämme bereits im 4. Jahrhundert von dort ansässigen christianisierten Romanen die Kultur der Körperbestattung übernahmen.

In Westheim wurde ein merowingerzeitliches Reihengräberfeld aus der Zeit von 480-680 n.Chr. entdeckt. Insgesamt wurde eine Gesamtanzahl von 261 Gräbern mit 288 Bestattungen ausgegraben. Das umfangreiche Beigabenspektrum der Toten, ermöglichen einen guten Eindruck vom Leben der ersten Franken in Franken'. Wichtige Funde aus Westheim sind unter anderem Fibeln und eine grüne Glasperle.


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